Eigentlich ja kein Problem, einen im Netzwerk befindlichen “Windows-Drucker” aus OSX heraus zu nutzen. Einfach in “Einstellungen”, dann “Drucker und Faxe” klicken, “+” für “Hinzufügen und dann das “Windows”-Icon ausgewählt.

Aber bei mir ist dieser Dialog ist völlig tot. Verwaist, keine Eingabe möglich.

WIndows Drucker hinzufügen

Wie bekomme ich jetzt einen per “smb” kommunizierenden Drucker eingebunden? Der einzige Weg, den ich gefunden habe ist der: Zunächst über einen CTRL-Klick neben die Icons in den “Anpassen…” Dialog wechseln.

Anpassen

Dort dann das “Erweitert”-Icon hinzufügen. Nachdem dieser “Anpassen”-Schritt abgeschlossen ist, das neue Icon anklicken und in den erweiterten Dialog für neue Drucker wechseln.

Erweitertes Druckerhinzufügen

Dort kann man dann auch “Windows” auswählen und erhält den korrekten Präfix “smb://” angeboten, um die richtige Druckerwarteschlange einzugeben, z.B. “smb://192.168.0.11/HL-5040″.

Es geht hier um die neue Version von Reeder für das iPad (4 Euro, Version 1.0, 21.6.2010)

Erst mal war ich mit Newsrack eigentlich zufrieden - es war ohne erneute Zahlung und sehr zeitig einfach da und funktional keine Wünsche offen. Dann schwärmt alle Welt von der einzig wahren Google Reader App auf dem iPad. Also gekauft - Neugierde gewinnt, und ich will ja auch dazu gehören ;)
Erster Eindruck: sehr eigenwilliges UI, gewöhnungsbedürftig, aber optisch schick und offenbar viele Features versteckt hinter Gesten und feinen, kleinen, fast unsichtbaren Icons. Gibt manchen Usern vielleicht ein gutes Gefühl, wenn man seine App nur selbst problemlos bedienen kann (”geeky” eben). Ich finde das nicht schlimm, mag auch überladene UIs nicht, aber unter den Vorteilen möchte ich diesen Umstand zunächst nicht einordnen.

Ebenfalls sofort sichtbar ist die hohe Geschwindigkeit, mit der Reeder die erste Füllung an Feeds einsaugt. Sehr nett.

Ok, dann lesen wir mal. Fange mal mit was Leichtem an, dem Daily Strip von Dilbert. Leider ist der Comic sowohl im Hochformat als auch im Querformat zu klein, um gut auszusehen. Aber wir können ja “pinchen” um etwas einzuzoomen … Pustekuchen, kein Zoom in der Artikelanzeige. Mal kurz zu Newsrack gewechselt, dort geht das.

Dann die Darstellung der Feeds und Ordner als Stacks. Ist das praktisch? Sieht nett aus, aber wird da nicht viel Platz verschwendet?
Ehrlich gesagt komme ich mit der klassischen Darstellung, wie man sie aus Mail oder Newsrack und vielen anderen Programmen kennt, sehr gut klar. Ok, sicher gewöhne ich mich dran.

Mit Sternchen kennzeichnen oder als gelesen markieren / löschen kann man offenbar mit einer Wischgeste in der Artikelliste. Das findet man schnell -und aus Versehen- heraus, wenn man beim Scrollen nicht ganz akkurat senkrecht schiebt. Aber der Vorteil ist natürlich, dass man das tun kann, ohne den Artikel zu laden.

Beim artikelweise Blättern in der Vollansicht vermisse ich die Anzeige, wie viele Artikel nach oben bzw. unten noch ungelesen auf mich warten (z.B. als kleine Zahl auf den Blätterpfeilen, wie z.B. bei Newsrack).

Aber ich lasse mich vom ersten Eindruck nicht entmutigen und bleibe mal am Ball. Schließlich habe ich 4 Euro abgedrückt. Und die Welt findet die App überwältigend. Sicher finde ich noch irgendwie heraus, was der beiden Icons “Kreis” und “3 Striche” in der Seitenleiste bedeuten (wo eigentlich?). Dafür habe ich Funktionen, wie “nur ungelesene Artikel anzeigen” noch nicht entdeckt - vielleicht matcht das ja irgendwie.

Offline kann Reeder nicht, das war Byline, oder? Jedenfalls schön, dass ich auf dem iPad ein zweites Mal mich durch die wichtigsten RSS-Reader hindurch-kaufen darf - nur mit Feed-Lesen wäre die Welt ja langweilig.

Der “MiFi” von Novatel ist ein Taschen-Hotspot, der per WLAN bis zu 5 Endgeräten einen Internet-Zugang per UMTS zur Verfügung stellen kann. Nebenbei bietet er auch eine gemeinsame “Festplatte” an.

Der MiFi-2352 von Novatel (Hersteller-Website) ist ein Gerät im Handy-Format, welches als portabler Taschen-Hotspot dient. Es handelt sich dabei um einen kleinen Router, der seine Internetverbindung per Mobilfunk herstellt und diese dann per WLAN an bis zu 5 Clients weiterreicht.
Dabei versucht er das schnellste der Protokolle GPRS, EDGE, UMTS oder HSDPA zu nutzen. Eine farbige LED unter dem Ein-Schalter zeigt über einen Farbcode an, was er nun gerade nutzt.
Zu den Usern hin bietet das Gerät WLAN der Standards 802.11b und g an. An Sicherheitstechniken ist das Produkt ebenfalls auf der Höhe der Zeit, d.h. neben “offen” und dem alten WEP werden auch WPA und WPA2 mit PSK angeboten. Verschiedene WLAN-Modi können in einer kleinen Profilverwaltung gespeichert werden.
Übrigens geschieht - wie üblich - die Konfiguration des MiFi über ein Web-Interface vorzugsweise über die WLAN-Schnittstelle. Alternativ scheint es ein Konfig-Tool zu geben, welches über das mitglieferte USB-Kabel ebenfalls Zugang zur Administration bietet.
IP-technisch wird ein lokales Netz aufgespannt (default 192.168.1.x), welches lokale Adressen per DHCP vergibt und per NAT mit dem Internet kommuniziert.
Bei der Inbetriebnahme muss man eine SIM-Karte unter dem Akku einbauen und anschließend die APN-Daten hinterlegen (für meine Dual SIM meines “alten” iPhone-Vertrages waren das APN=internet.t-mobile, User=t-mobile, Passwd=tm; alles von der Hotline nochmals erfragt!). Die PIN der SIM kann man wahlweise vom Gerät speichern lassen.
Möchte man das Gerät dann nutzen, so schaltet man es ein und kann beobachten, dass nach etwa 10 Sekunden die Verbindung ins Internet steht. Parallel kann sich der Client per WLAN auf den Router connecten. Nach dem Einschalten kann das Gerät natürlich wieder in der Tasche verschwinden.
Außer dem Internet-Sharing kann man durch Einstecken einer Mini-SDHC-Karte auch ein geshartes Laufwerk realisieren. Dazu gibt es sogar eine kleine Zugriffsverwaltung im Konfigmenü. Ich nehme an, dass hier ein Samba-Share bereitgestellt wird, habe es aber noch nicht getestet. Der Speicher wird leider nur über ein Webinterface zugänglich gemacht (browsen im Verzeichnisbaum, “upload”-Knopf für neue Dateien). Wahrlich nicht optimal, aber es ist ja sowieso nur eine Nebenfunktion. Die 4GB Mini-SDHC-Karte, die ich mir gekauft habe, empfinde ich jetzt als übertrieben groß.
Die Stromversorgung erfolgt über einen auswechselbaren Handy-Akku, der per Micro-USB-Kabel geladen werden kann. Laufzeit noch unbekannt. Vermutlich handelt es sich um eine Standardgröße, die man bei Conrad&Co. auch nachkaufen kann.
Über das USB-Kabel kann man das Gerät auch wie ein externes UMTS-Modem betreiben. Treiber für zahlreiche OS liegen bei.
An Bedienelementen gibt es nur einen Ein-/Ausschalter (”gesteved”) und zwei LEDs die den Status der beiden Funkverbindungen anzeigen. Ich hätte mir noch einen Knopf für die An-/Ausschaltung der Mobilfunkverbindung gewünscht, da ich keine Flatrate habe und vielleicht auch im Ausland das Nichtfunken sicherstellen möchte. Man kann allerdings im Menü die automatische Anwahl ausschalten, was dann aber den Charme der einfachen Aktivierung völlig zerstören würde.
Das Device bietet also prinzipiell die Funktion, die das “Tethering” des iPhones hätte bieten sollen. Mich persönlich hat dieses Drama um diese Funktionalität und das Resultat (nämlich 5 Euro/Monat für die bloße Erlaubnis) so sehr abgeschreckt, dass ich mir nun gerne dieses Gerät gekauft habe.
Dieser “Tetherer” ist nun ohne SIM-Lock und ein separates Gerät, was die Sache für mich flexibler macht. Z.B. kann ich das Gerät meiner Tochter mal leihen, wenn sie mit ihrem iPod-Touch mal unterwegs online gehen muss. Überhaupt könnte ich mir vorstellen, auch auf den billigeren iPod-Touch zu wechseln - denn telefonieren will ich damit sowieso nicht (nein, SMS brauche ich noch weniger!).
(added 09-dec-01) Als kleinen Bonus habe ich noch den Voteil, dass aus Sicht eine iPhone-App die Internetverbindung über Wifi läuft - bei Skype bedeutet das Sprachtelefonate sind von unterwegs aus über den MiFi möglich, genauso wie manch ein wegen seiner Größe gesperrter iTunes-Download.
Ich habe meinen MiFi bei Multiplex Systems für ca. 160 Euro gekauft. Ich kann den Händler sehr empfehlen - die Lieferung aus Bulgarien war nach 4 Werktagen als Einschreiben mit Rückschein da. Alles perfekt!
Unten noch ein paar Screenshots der Web-Oberfläche und ein paar -naja- Produktfotos.

Screenshots

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Produktphotos

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